Hier der kurze Überblick aus Brigittes Leben:

Brigitte Apollonia Lunzer-Rieder, geborene Hashold

Den zweiten unbekannteren Vornamen bekam sie von ihrer Oma Apollonia Hashold, geborene Altmann, die sie sehr prägte, vor allem ihre Devise: das Wichtigste ist die Wahrheit. 

Als uneheliche Tochter von Gertrude Hashold und Kurt Pötschger am 2.9.1954 in Klagenfurt geboren.

Ab den 7. Lebensjahr erhielt sie den Familiennamen Rieder, als ihre Mutter Hans Rieder heiratete. Leider wurde dieser in ihrer Kindheit oftmals gewalttätig.

So wurde sie zum Kinderpsychiater Franz Wurst in seine Privatpraxis gebracht. Zwischen 1962 und 1968 kam es dabei zu Missbrauch, Stromstößen in den Unterleib, und MK-Ultra-Versuchen an ihr.

Sie wurde zu einer Kämpferin, Brigitte bedeutet vom Namen her, die Speerträgerin, und versuchte sich zu emanzipieren.

Sie machte die Ausbildung zur Ziseleurin und Graveurin an der HTBLA Ferlach und der HTL Steyr, wo sie zur Schulsprecherin avancierte. Sie erhielt in jungen Jahren den Künstler- Status einer Metallplastikerin. Hier kam sie vermutlich in Kontakt mit dem Frauenmörder Jack Unterweger.

1975 wäre Brigitte, die damals in der Steiermark lebte, wegen der Vergiftungen durch F. Wurst und sich bildender Sepsis beinahe gestorben. Wobei dies im Klagenfurter Spital geschah, zweimal bei Operationen passierten Fehler, vermutlich um den Kinderpsychiater zu schützen.

Sie überlebte.

1976/77 lebte sie in der BBO-Kommune in Wien. (Bewusstseins bildende Organisation) Gegenmodell zur Mühlkommune AAO.

Anfang 80iger Jahre: Als Künstlerin in der Agora Wien. Dann kam ein Austellungsverbot wegen angeblicher Pornographie. So wurde im ZIB 2 über sie diskutiert, ohne dass sie dazu Stellung nehmen konnte.

Im Rahmen von Hausbesetzungen insbesondere des WUK begann ihre politische Aktivität, wo sie freie Lebens- und Arbeitsräume für alternative Lebensentwürfe schaffen wollte.

1982 Gründungsmitglied der ALÖ (5.11. in Graz) und Autorin des Frauenprogramms, gemeinsam mit Maria Hofstetter. Sie formulierte erstmals ihr Basisgehaltkonzept für die Existenzfreiheit des Einzelnen.

April 1983 als ALWien Einzug als Bezirksrätin im 4. Wr. Gemeindebezirk, dann als unabhängige Vertreterin bis 1987. Über 200 Anträge: ua Parkraumbewirtschaftung, Lifte bei U-Bahnen, Bordsteinkanten abschrägen, barrierefreie Eingänge im öffentlichen Raum.

1985 gebar Sie ihren Sohn.

1987 lernte sie mich, Horst Lunzer kennen, wir heirateten 1991.

Es folgten ausgedehnte Entdeckungsreisen im asiatischen Raum.

Brigitte legte als Aktmalerin los, ich war ihr Lieblingsmodell. Sie konnte sowohl Männer als auch Frauen malen. Ihr Künstlersynonym war Bri BornBe. Das brachte Komplikationen, da die Polizei damals den Briefbombenatentäter suchte, und das schreibt sich zufällig ähnlich.

1998 veröffentlichte sie das Buch: Revolution im Kopf – Das Basisgehaltkonzept. Daraufhin gab es einen Mordanschlag mit Polonium durch Ferdinand Sandbauer.

In den frühen 2000er Jahren half sie bei der Ermittlung und Verurteilung vom ehemaligen Kinderpsychiater Franz Wurst mit.

Es folgten Morddrohungen, wir zogen vom Weinviertel weg, wo wir Pferde (Shagya) gezüchtet hatten.

2011 setzte sie sich in der Öffentlichkeit wegen des Verschweigens von sexuellen Kindesmissbrauch ein.

2013/14 Ausstellung im Wiener Künstlerhaus.

2016 auf einer Island-Kreuzfahrt lernt sie zufällig die Pötschger-Familienseite kennen.

2021 wurde sie stolze Großmutter.

Sie schrieb als Violetta im Kurier-Forum, als erfahrene Emanze im Standard-Forum (>20.000 postings) und auf ihrer Homepage diemenschin.at weiter als politische Frau. 2025 letzte Ausstellung und öffentliche Lesung/Diskussion im FZ Wien.

2024 begann der Kampf gegen den Krebs mit Bestrahlungen und 29 Chemotherapien. Mit vielen Schmerzen. Am 11.6. 2026 verließ uns Brigitte in Frieden.

 






DIE MENSCHIN - Brigitte Lunzer-Rieder -  info@diemenschin.at