Brigitte fur für die lange Zeit des Wurst-Prozesses als (manchmal einzige) Zeugin mehrmals in der Woche vom Waldviertel nach Klagenfurt. Es war geplant, Mord und die vielen Kindesmissbräuche wegen Altersdemenz nicht zu berücksichtigen, ähnlich wie beim Nazi-Arzt Gross, so sagte es der Verteidiger von Wurst vor dem Prozess.

Abbildung aus der "Kleinen Zeitung", die sehr gut über die Causa berichtete.
Brigitte wollte alleine durch ihre Anwesenheit eine Öffentlichkeit erzeugen. Was ihr auch gelang. Als Prozessbeobachterin dokumentierte sie das Gesagte (die Unterlagen interessierten niemanden, obwohl durchaus brisant).
Der Staatsanwalt gab Weisung, den Fall zurückzulegen. Da erfuhr Brigitte von einer vor Gericht aussagenden Person von einem zweiten, von Wurst in Auftrag gegebenen Mord. Sie teilte dies der Polizei mit, wodurch diese weiter ermitteln konnten, und der Prozess fortgeführt werden konnte.
Wurst wurde zumindest wegen des einen Mordauftrages verurteilt, auch sprach er öffentlich von mindestens 1500 Missbrauchsfällen, wie stolz er war, dass er der jüngste Nazi-Arzt Österreichs war, und dass seine Versuche noch aktuell laufen.
Als Dank bekamen wir neben einen Mordversuch (Sattelschlepper auf der Autobahn zog bei Überholvorgang vor Graz links raus, drei Stunden davor bekamen wir zur gleichen Zeit einen Anruf von Unbekannt, wo niemand dran war). Fünf Wochen nach der Verurteilung bekamen wir fiese Morddrohungen aus Innsbruck, ein "Oberkellner@hotmail.com" stand dahinter. Er postete ca. 270 mal im Namen von Brigitte teilweise schwachsinniges, herabmachendes oder auch gefährliches.
Etwa in einem Islamistenforum, dass sie alle bombadiert werden sollten. Und in ein paar Postings weiter, Klarnamen, Adresse und Foto von Brigitte. In der Hoffnung jemand möge da mit uns aufräumen.
Die Polizei konnte uns nicht helfen. Die hotmail Adresse stamme von Microsoft, und die geben keine Besitzerdaten weiter, auch nicht bei Kriminalität.
Sie schrieb an die Polizei:
Während ich später 2002 über acht Monate hindurch den Erstprozess gegen Franz Wurst beobachtete ( Vieles selbst recherchierte usw) , wurde mir erst da das Ausmass & die Taktiken der Täter(seite) erst klar..inkl. meiner mir früh aufgezwungenen Rolle.
Aber er sagte den Namen von F Wurst nicht ! So dachte ich, er meint unseren Familienarzt Dr. Gottfried Heller (der sich deto ungut gezeigt hatte)
Wenn meine (durchaus tlw einflussreichere) Grossfamilie das Alles schon damals begriffen hätte…, vielleicht wäre hunderten Kindern danach das Schicksal erspart geblieben, von FW & Co geschädigt zu werden.
Weitere Vorfälle, mich betreffend, waren, etliche mit Autos. Zweimal war bei Ragelsdorf ein Draht (fast unsichtbar) über unterschiedliche Reitwege gespannt worden (einmal bewahrte nur meine tolle Stute uns vor einem schweren Sturz ) Einmal wurde auf uns geschossen , seitdem weiss ich dass man das Pfeiffen des Projektils *vorm Knall des Schusses hört, war knapp am Ohr vorbei
DIE MENSCHIN - Brigitte Lunzer-Rieder - info@diemenschin.at